Regionalliga-Meister GAK: Ein erster Schritt zurück

Es ist wieder einer der ersten großen Erfolge seit dem tiefen Fall vor fünf Jahren. Der GAK hat mit dem 3:0 Sieg gegen den Villacher SV die Meisterschaft in der Regionalliga fixiert. Am 5. Juni und am 8. Juni finden die Relegationsspiele statt, welche darüber entscheiden, ob der ehemalige Bundesligist und Meister von 2004 in die zweithöchste Fußballliga zurückkehrt oder nicht.

Mögliche Gegner für den GAK sind der FC Lustenau oder die Vienna, welche derzeit auf Platz 9 der Erste Liga liegen. GAK Präsident Benedikt Bittmann erklärte, dass es keinen Wunschgegner gäbe. „In der Relegation ist jeder Gegner doppelt motiviert“, so der Präsident des GAK.

Der GAK hat aus seiner Geschichte gelernt

Die Geschichte des GAK erinnert an einen schlechten Film. 2004 konnte der erste Meistertitel unter Trainer Walter Schachner fixiert werden. 2007 folgte der Konkurs der Mannschaft und damit der Abstieg in die dritthöchste Liga. Die Fans stehen trotzdem noch hinter der Mannschaft. Alleine Freitag, bei dem 3:0 gegen die Villacher, waren 4.505 Fans im Stadion und haben ihre Elf angefeuert. Der GAK hat wieder die Chance am Profi-Fußball zu schnuppern und das motiviert die Fans umso mehr, noch mehr für ihren Verein zu geben.

Auch ist der GAK bereits bundesligatauglich, denn die Mannschaft verfügt über ein Trainingszentrum, Jugendmannschaften und mit der UPC-Arena (ebenfalls die Heimstätte von Sturm Graz, Meister 2010/2011) über ein Bundesligastadion. Sollte der GAK in die Erste Liga aufsteigen, so der Präsident, werden keine „alten Routiniers“ oder teure Spieler gekauft. Man möchte der Jugend die Chance geben sich zu beweisen.

 

(Bildquellenangabe: Karl-Heinz Laube  / pixelio.de)

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