Wandern in der Steiermark

Wandern Steiermark

Immer mehr Menschen genießen ihren Wanderurlaub in der Steiermark. Während für die einen die Erstürmung zahlreicher Gipfel ein sportliches Anliegen ist, wählen andere lieber entspannte Wanderungen in der Steiermark. Der Weg ist das Ziel! Dabei die einheimische Flora & Fauna entdecken und von den Bergen schöne Aussichten auf die Steiermark zu erleben.

Die Aussicht vom Gipfel eines Berges ist atemberaubend. Natürlich ist der Aufstieg auf die Berge beschwerlich und kraftraubend. Doch sobald man das Gipfelkreuz erreicht hat und auf die umliegenden Täler hinunterschauen kann, weiß man, dass es sich gelohnt hat. Die meisten Wanderer werden dann von einem tiefen Gefühl der inneren Zufriedenheit überwältigt, welches einfach nur glücklich macht. Dazu kommt natürlich auch noch, dass allein durch die körperliche Betätigung vom Körper Glückshormone freigesetzt werden.

Für viele ist der große Sinn vom Wandern in der Steiermark auch die Möglichkeit der Selbsterfahrung. Man lernt sich selbst aus einem ganz neuen Licht kennen. So gibt es sehr viele stille Momente beim Wandern, in denen man über sich selbst und das eigene Leben nachdenken kann. Nicht selten fallen beim Wandern vorher große Alltagsprobleme von einem ab. Aber auch Lösungen für seine berufliche Arbeit kann bei einer Wanderung gefunden werden.

Steiermark Wandertouren für jede Ansprüche

Die Steiermark bietet sowohl für Kinder, Erwachsene als auch Senioren geeignete Wanderstrecken. Man kann entweder im flachen Gelände spazieren gehen, oder richtige und anspruchsvolle Bergwanderungen unternehmen.

Doch was nützen die schönsten Wanderstrecken, wenn man nicht weiß, wo diese verlaufen? Deswegen hat es sich das Land Steiermark zum Ziel gesetzt, die Wanderstrecken nicht nur gut in Schuss zu halten, sondern diese auch angemessen online zu präsentieren. So kann man nicht nur eine übersichtliche Wanderkarte online bestellen, sondern auch eine Vielzahl von Wanderungen direkt im Internet ansehen.

Für Familien findet man eigene Familienwanderwege, damit auch die kleinsten Kinder nicht überfordert werden. Diese Wanderungen zeichnen sich auch dadurch aus, dass sie für sehr viel Abwechslung sorgen. So gibt es für die Kinder viel zu entdecken, was deren Interesse zur Natur fördern sollte.

Unterkünfte beim Wandern

Neben der Beschreibung der einzelnen Touren, findet man über das Internet auch ausführliche Informationen zu Urlaubsangeboten rund um das Wandern in der Steiermark. Der Vorteil: Einige der Unterkünfte entlang der Wanderroute kann man schon im Vorhinein buchen und auch bezahlen. So braucht man nur Bargeld für Almhütten, die Unterkunft selber kann man per Kreditkarte oder Bankomat bezahlen. Denn auch heutzutage wird wie vor vielen Jahren in vielen Almhütten noch ohne Strom gearbeitet.

Wanderurlaub in der Steiermark vorbereiten

Wanderurlaub Steiermark
Wanderung im steirischen Almenland

Damit die Wanderung auf den steirischen Bergen glatt läuft, sollte diese auch gut vorbereitet sein. Je länger der Wanderurlaub werden soll, desto mehr Zeit sollte man in die Vorbereitung investieren. Das heißt es, vor allem auch alle Eventualitäten einzuplanen. Man kann nie ganz genau wissen, wie das Wetter ist. Vielleicht schafft man einmal eine Tagesetappe nicht, weil man einen Muskelkater hat oder sonstige Probleme bewältigen muss. Dann muss man schnell wieder neu planen können, um trotzdem noch am Ziel seiner Wanderung anzukommen.

Die richtige Ausrüstung zum Wandern

Damit das Wandern in der Steiermark möglichst ohne Zwischenfälle abläuft, gilt es eine Punkte für eine passenden Wanderausrüstung zu beachten. Dazu gehört zum Beispiel, dass man sich eine gute Packliste organisiert, an der man sich orientieren kann. So will man auf keinen Fall ohne passende Kleidung im Regen unterwegs sein müssen.

Wanderkleidung

Trotzdem kann man nicht für jedes Wetter passende Kleidung mitnehmen. Deswegen lohnt es sich hier, nach dem Schichtprinzip zu arbeiten und die Wettervorhersage zu berücksichtigen. Sollte es einmal unerwartet kalt werden, kann man im schlimmsten Fall die gesamte mitgebrachte Kleidung übereinander anziehen, damit es einem nicht zu kalt wird. Aus diesem Grund keine Kompromisse bei Schuhe und Kleidung eingehen und auf gute Qualität achten. Hierbei empfiehlt sich vor allem Funktionswäsche, die leicht ist, schnell gereinigt und getrocknet werden kann.

Neben der Kleidung müssen vor allem praktische Helfer wie ein gutes Taschenmesser, Trinkgefäße und eine angemessene Jause im Rucksack Platz finden. Vor allem für lange Wanderungen lohnt es sich so genannte Energieriegel mitzunehmen, die wenig Platz verbrauchen und sehr viel Energie liefern. Als Proviant dienen haltbare Lebensmittel mit hohem Kaloriengehalt, die wenig Platz einnehmen (Salami, Rauchfleisch, Schokolade, Dörrobst, Nüsse).

Von besonderer Bedeutung ist auch ein Trekking-Rucksack mit guten Trageeigenschaften. Dieser sollte auf den Körper angepasst werden, damit ein Großteil der Last mit den Hüften getragen wird. Die Wirbelsäule sollte so gut wie möglich entlastet werden. Auf jeden Fall sollte der Rucksack auch nicht unbedingt bis oben hin angefüllt werden, man sollte maximal 10-14 kg mit sich herumtragen.

Wanderkarten

Wichtig ist eine gute Wanderkarte. Diese kann man in jedem gut sortierten Buchhandel oder vor Ort bei diversen Tourismusbüros bekommen. Um wirklich die aktuellsten Informationen zu haben, kann man auf diverse Wanderkarten im Internet zugreifen. Da man bei einer Wanderung in den Bergen nicht immer auf eine Internetverbindung zurückgreifen kann oder mag, lohnt es sich aber auf jeden Fall, auch eine gedruckte Variante dabei zu haben. So verliert man nie den Überblick und hat auch die Möglichkeit, die gewählte Route immer zu kontrollieren.

Mit GPS wandern

Besonders beliebt sind Wanderungen mit GPS-Empfänger. Mit diesen Geräten können Wanderer nahezu auf den Meter genau feststellen, wo man sich gerade befindet. Wohin die weitere Strecke noch geht und wie lange man brauchen wird, um am Wanderziel anzukommen. Man hat mit einem GPS-Gerät eine gute Übersicht, verirren tut man sich seltener. Mit der Möglichkeit des Geo-Cachings kann man dann auch noch etwas mehr Abenteuer in die Wanderungen bringen. So lassen sich zum Beispiel auch Kinder und Teenager für die Wanderungen mit der Familie motivieren.

Oft vergessen werden beim Wandern in der Steiermark Kleinigkeiten wie Taschentücher, Toilettenpapier, Halstücher, Schreibwerkzeug und Papier, Personalausweis, Impfpass und diverse Ausweise. Vor allem im Sommer, aber auch im Winter sollte man sowohl die Augen als auch die Haut vor der Sonne schützen.

An dieser Stelle noch ein Tipp zum Fotografieren: Wer Motive seiner Wandertouren gerne anderen zeigen möchte, sollte am besten ein hochwertiges Smartphone mit einer guten integrierten Kamera beim Wandern in der Steiermark dabei haben oder gleich eine eigene Kompaktkamera in den Rucksack stecken. Noch bessere Bilder liefern bei richtiger Bedienung üblicherweise Spiegelreflexkameras, aber gerade auf langen Wanderungen könnten diese Digitalkameras auf Dauer zu schwer werden.

Tipps für sicheres Wandern

  • Ausdauer, Kraft und Gleichgewicht sind die Basis für ein gelungenes Wandervergnügen. Diese Fähigkeiten sollten bereits vor und nicht erst während der Bergtour trainiert werden.
  • Vor jeder Bergtour sollte die Verfassung und Bergerfahrung aller Teilnehmer – insbesondere teilnehmender Kinder – realistisch eingeschätzt werden. Danach richten sich die Länge und der Schwierigkeitsgrad der Tour.
  • Im Vorfeld möglichst detaillierte Informationen über die geplante Tour sammeln – sei es aus Karten, Tourenführer oder Tourenberichten im Internet. Vor der Tour die aktuelle Wetterprognose einholen und die tagesaktuelle Entwicklung laufend beobachten.
  • Möglichst nicht alleine auf Wandertour gehen. Ein Angehöriger oder eine Vertrauensperson sollten über den voraussichtlichen Verlauf und die Dauer der Tour informiert sein.
  • Besondere Vorsicht sollte man im freien Gelände und abseits der gekennzeichneten Wege walten lassen – hier passiert der Großteil der Unfälle.
  • Ausrutschen ist eine besonders häufige Unfallursache. Insbesondere beim Abstieg kleine, kontrollierte Schritte machen.
  • Im Notfall den Alpin-Notruf 140 oder die Euro-Notrufnummer 112 wählen. Unfallgeschehen und -ort möglichst genau schildern. Ruhe bewahren, den Anweisungen folgen und am Unfallort warten, bis Hilfe eintrifft.
  • Wenn Sie keinen Empfang haben und der Notruf nicht verbunden wurde: Handy aus- und wieder einschalten. Statt dem PIN-Code die Nummer 112 eingeben. Das Mobiltelefon sucht automatisch das Mobilfunknetz mit dem besten Empfang und stellt die Verbindung zur nächsten Sicherheitszentrale her.
  • Nicht das gesamte alpine Gelände ist durch Mobilfunknetze abgedeckt – und auch der Handyakku kann im Bedarfsfall leer sein: Es empfiehlt sich daher, stets auch eine Triller- oder Signalpfeife und optische Signalmittel mitzuführen, um im Notfall auf sich aufmerksam machen zu können. Das alpine Notsignal besteht aus optischen und/oder akustischen Signalen beliebiger Art, welche in regelmäßigen Abständen sechs Mal in der Minute abgesetzt werden. Es wird nach einer Minute Pause in gleicher Folge wiederholt. Retter reagieren mit dem Antwortsignal – drei Zeichen pro Minute. Auch wenn Sie Antwort erhalten – stoppen Sie das Notsignal nicht, bis die Retter Ihren tatsächlichen Aufenthaltsort kennen.

Titelfoto: MarjonBesteman / Pixabay

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