Steirische Weine geniessen

Das Anbaugebiet für Weine in der Steiermark ist eher im Süden und Osten zu finden. Die meist verbreitetste Rebsorte ist der Welschriesling. Bei Rotweinen ist dies der Blaue Zweigelt. An dieser Stelle ist auch der Sauvignon Blanc zu erwähnen, der sich ebenfalls großer Beliebtheit erfreut. Doch worauf ist bei einem Wein zu achten?

Es gibt Prozesse, auf die der Verbraucher keinen großen Einfluss hat. Die Herstellung des Weines obliegt dem Winzer. Hierbei können verschiedene Kriterien beachtet werden. Beispiele hierfür sind der ökologische Anbau oder das Weglassen von Düngern. Hierbei geben das Etikett oder Weinführer der Region ausreichend Informationen, um das Produkt, hinsichtlich der persönlichen Bedürfnisse, zu überprüfen.

Die richtige Wein-Lagerung

Der Transport und die schlussendliche Lagerung im Eigenheim stellen keine großen Probleme mehr dar. Hierbei gilt nur zu beachten, dass der Wein für den Genuss die richtige Trinktemperatur besitzt. Heutzutage gilt im Allgemeinen, dass sich eine langjährige Lagerung nicht mehr lohnt. Weine sind inzwischen in der Flasche trinkfertig und gewinnen durch eine längere Lagerung nicht mehr an Qualität. Ausnahmen bilden hier Rheinrieslinge oder vollmundige Rotweine, was das steirische Weinanbaugebiet aber nicht wirklich betrifft.

So sollten leichte Rot- und Weißweine innerhalb von drei Jahren getrunken werden. Wichtig ist hierbei die Lage der Flaschen. Dadurch kann das Austrocknen des Korkens und die Oxidation verhindert werden. Da neuere und hochwertige Weine mit Kunststoffkorken ausgestattet sind, ist die Gefahr der geschmacklichen Veränderung durch Kork nicht mehr gegeben.

Zu achten ist jedoch auf eine dunkle Lagerung. Die Sonneneinstrahlung führt zur Erwärmung und Beschleunigung des Alterungsprozesses. Ebenfalls sollte die Temperatur einigermaßen konstant sein. Des Weiteren empfiehlt es sich, die Lagerung neben Lebensmitteln oder Gebrauchsgegenständen, die wahrnehmbar Geruch ausstrahlen, zu vermeiden. Der Wein könnte diese Gerüche aufnehmen. Eine Ungenießbarkeit wäre die Folge.

Dekantieren und Verkosten

Um das volle Aroma eines Weines genießen zu können, empfiehlt es sich, diesen in einen Dekanter umzufüllen. Dieses Gefäß dient dazu, dem Wein möglichst viel Oberfläche zu bieten, um Sauerstoff aufnehmen zu können. Vor allem junge Weine profitieren enorm davon, es ist von Vorteil, diesen Prozess schon Stunden vor der Verkostung durchzuführen. Es spielt hierbei keine Rolle, ob es sich um einen Rotwein oder Weißwein handelt. Bei älteren Weinen ist vom Dekantieren abzuraten, da der Wein kippen kann und somit nicht mehr genießbar wäre. Hierfür gibt es spezielle Karaffen, die wenig Oberfläche bieten, um den ästhetischen Charakter des Vorganges zu wahren. Bei der schlussendlichen Verkostung spielen viele Faktoren eine Rolle. Es empfiehlt sich, die Verwendung eines Stielglases. Dieses sollte maximal bis zu einem Drittel mit Wein gefüllt sein.

Außerdem sollte das Glas am Stiel gefasst werden, um das Bukett, also den Duft des Weines, nicht durch Gerüche der eigenen Hand zu verfälschen. Daraufhin wird das Glas geschwenkt. Dies dient dazu, um die Stoffe des Buketts freizusetzen. Anschließend gilt es, darauf zu achten, welche verschiedenen Geschmäcker sich auf der Zunge oder am Gaumen abbilden. Werden diese Hinweise und Schritte ordnungsgemäß durchgeführt, steht einem perfekten Genuss eines Weins aus der Steiermark nichts mehr im Wege.

Bild: Aureusbay, flickr

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