Die Steirische

Die große Chance der Chöre: Das Finale

Die große Chance der Chöre
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Gestern Freitag war das Finale bei der Die große Chance der Chöre im ORF. Die Sieger freuten sich über eine Prämie von 50.000 Euro. Acht Chöre wurden von Publikum und Jury ins Finale der ORF-Sendung gewählt. 67 Chöre mit insgesamt 1.352 Sängerinnen und Sängern waren in den vier Vorrunden dabei.

Die Bandbreite reichte von Pop, Musical, Schlager, Klassik und Swing über Beat-Box, Techno und Folklore bis hin zu Barber Shop, 20er Jahre und Comedy. Die große Chance der Chöre ist mittlerweile über die Grenzen von Österreich bekannt – so hatten sich auch ein stimmgewaltiges Rock-Ensemble aus Serbien mit einer Rammstein-Nummer, eine Schweizer Popformation und die deutsche Antwort auf Pentatonix beworben. Bis zum Halbfinale wurde jeder Chor nach dem Auftritt bewertet. Wer es nicht schaffte, mindestens drei grüne Plus zu ergattern, musste die Show verlassen. Einzig ein Juryjoker, der direkt nach dem Auftritt vergeben werden konnte, garantierte den sofortigen Einzug ins Halbfinale.

Sieger 2016: Die Sängerrunde Pöllau

Sängerrunde Pöllau
Die Sängerrunde Pöllau bei Die Große Chance der Chöre im ORF

Die Sängerrunde Pöllau aus der Obersteiermark überzeugte mit ihrem Auftritt Jury und Publikum. Im Battle blieben sie gegen Young Roses erfolgreich und präsentierten bei ihrem allerletzten Auftritt „Wann du moanst“. Die Steirer dürfen sich nach ihrem Sieg über 50.000 Euro freuen.

Diese Chöre standen im Finale

Moderiert wurde das Finale der musikalischen ORF-Sendung am 25. November 2016 von Andi Knoll und Kristina Inhof. Die Jury bestand aus Oliver Pocher, Dorretta Carter, Fräulein Mai und Ramesh Nair.

  • Gumpoldskirchner Spatzen: In der Vorrunde sang die Gumpoldskirchner Spatzen „Wien, du Stadt meiner Träume“ im Halbfinale ein Medley.
  • VOK – Vokalensemble des B(R)G Leibnitz: Interpretierte den Coldplay Song „Viva la Vida“ in der Vorrunde und Rammsteins „Engel“ im Halbfinale.
  • Young Roses: Die Kärntnerinnen haben in der Vorrunde „Amoi segn ma uns wieder“ von Andreas Gabalier zum besten und im Halbfinale von Die Große Chance der Chöre ein Medley.
  • Ladies und Gentleman: Das Quartett gelangte mit „Besame Mucho“ und „Ganz Paris träumt von der Liebe“ in der Vorrunde sowie „Vivo per lei“ im Halbfinale in das Finale.
  • 4ME: Vier Steirer starteten mit „Girls, Girls, Girls“ und Can’t Stop the Feeling“.
  • Musikmittelschule Gumpoldskirchen: In der Castingrunde brachten die jungen Sängerinnen und Sänger einen Song aus dem Musical „Tanz der Vampire“ und im Halbfinale ein Mozart Medley.
  • Sängerrunde Pöllau: In der Vorrunde sangen die SteirerInnen „Abe schaugn“ und wurden im Halbfinale mit „Hoamat Schnasn“ vom Publikum ins Finale gewählt.
  • Seicento: Die in Wien studierenden Koreaener präsentierten“You Raise Me Up“ und „Grande Amore“ im Semifinale.

Beim „Finale der großen Chance der Chöre mussten sich diese acht Chöre zuerst im Zweikampf beweisen. In den Battles traten die Chöre mit Auszügen aus bekannten Hits gegeneinander an. Das Publikum entschied gleich nach jedem Battle per Speedvoting über den jeweiligen Gewinner. Ein Chor hatte dann noch die Chance per Wildcard, vergeben durch die Jury, in die nächste Runde aufzusteigen und weiter um den großen Sieg zu kämpfen. Die verbliebenen fünf traten dann noch einmal mit ihrer finalen Performance an. Schließlich war wieder das Publikum gefragt, das per Televoting seinen Favoriten und damit den Gewinner von 50.000 Euro wählte.

Weihnachtsalbum Die große Chance der Chöre

Von „Feliz Navidad“ über „Last Christmas“ bis zu „Stille Nacht“ sowie eigenen Kompositionen erscheinte am 25. November die „Die große Chance der Chöre – Das Weihnachtsalbum“ als CD oder MP3-Download im Handel. Mit dabei sind alle 25 Halbfinalisten der zweiten Staffel des ORF-Events. Nicht fehlen dürfen auf dem Album auch die Vorjahrssieger Piccanto. Ob swingende Weihnachtsklassiker, Pop, afrikanische Folklore oder Klassik, die 26 eigens aufgenommenen Lieder sind ein stimmungsvoller Soundtrack für die gemütlichste Zeit des Jahres.

Fotocredit Orf / Roman Zach-Kiesling

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