Die Steirische

Wandern in der Steiermark

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Immer mehr Menschen genießen ihren Urlaub auf den eigenen zwei Beinen. Dabei geht es nicht darum, dass man einen Gipfel nach dem anderen erstürmt oder irgendwelche einheimischen Blumen oder Tiere entdeckt. Natürlich ist es atemberaubend, wenn man vom Gipfel eines Berges aus, ein großes Tal überblicken kann.

Oder wenn man frühmorgens unterwegs ist und eine Herde von Wildtieren beobachten kann. Doch der weitaus größere Nutzen des Wanderns ist die Möglichkeit der Selbsterfahrung. Man lernt sich selbst und auch die anderen Wanderer aus einem ganz neuen Licht kennen. Vor allem gibt es sehr viele stille Phasen beim Wandern, in denen man über sich selbst und das eigene Leben nachdenken kann. Und nicht selten wurden große Alltagsprobleme oder auch Berufsprobleme bei einer Wanderung gelöst.

Einen tollen Wanderurlaub vorbereiten

Damit die Wanderung auf den Bergen wirklich glatt läuft, muss diese auch gut vorbereitet sein. Je länger der Wanderurlaub werden soll, desto mehr Zeit sollte man in die Vorbereitung investieren. Denn dann heißt es, vor allem auch alle Eventualitäten einzuplanen. Denn man kann nie ganz genau wissen, wie das Wetter ist. Und vielleicht schafft man einmal eine Tagesetappe nicht, weil man einen Muskelkater hat oder sonstige Probleme bewältigen muss. Dann muss man schnell wieder neu planen können, um trotzdem noch am Ziel anzukommen.
Wichtig hierbei ist natürlich eine gute Wanderkarte. Diese kann man natürlich in jedem gut sortierten Buchhandel oder auch vor Ort bei diversen Tourismusbüros bekommen. Um wirklich die aktuellsten Informationen zu haben, kann man sich auch auf diverse Wanderkarten im Internet verlassen. Da man im Urlaub nicht immer auf eine Internetverbindung zurückgreifen kann oder mag, lohnt es sich aber auf jeden Fall, auch eine gedruckte Variante dabei zu haben. So verliert man nie den Überblick und hat auch die Möglichkeit, den Fortschritt immer zu kontrollieren.
Besonders beliebt sind Wanderungen mit GPS-Empfänger. So kann man nahezu auf den Meter genau feststellen, wo man sich gerade befindet, wohin die weitere Strecke noch geht und wie lange man wohl brauchen wird, um am Ziel anzukommen. Man hat volle Kontrolle, verirrt sich auf keinen Fall. Mit der Möglichkeit des Geo-Cachings kann man dann auch noch etwas mehr Abenteuer in die Wanderungen bringen. So lassen sich zum Beispiel auch Kinder und Teenager für die Wanderungen motivieren.

Einige der Unterkünfte kann man schon im Vorhinein buchen und auch bezahlen. Dann muss man nicht mit viel Bargeld herumlaufen, denn nicht auf jeder Almhütte kann man per Kreditkarte oder Bankomat bezahlen. Dort oben wird teilweise sogar noch ohne Strom gearbeitet, also wirklich noch so, wie vor vielen Jahren. Und gerade deswegen lohnt es sich unbedingt, dass man einmal eine solche Wanderung ohne die ganze Technik unternimmt, die wir heute schon so gewohnt sind. In der Regel kann man entweder über ein online System direkt im Internet bezahlen oder man überweist die entsprechende Summe einfach auf das jeweilige Konto.

Tipps für reibungslose Wandertouren

Damit man die gebuchten Übernachtungsmöglichkeiten reibungslos erreichen kann, muss man natürlich eine passende Ausrüstung dabei haben. Dabei muss man immer die Balance halten zwischen einer vollständigen Ausrüstung, mit der man für alles gewappnet ist, und dem Gewicht der Last, die man tragen muss. Keine Kompromisse sollte man bei den Schuhen und der Kleidung eingehen. Hierbei empfiehlt sich vor allem Funktionswäsche, die leicht ist, schnell gereinigt und getrocknet werden kann.

Für kalte Abende sollten auf jeden Fall eine Vliesjacke und eine Regenjacke mit ins Gepäck.
Von besonderer Bedeutung ist auch ein guter Trekking-Rucksack mit guten Trageeigenschaften. Dieser sollte auf den Körper angepasst werden, damit ein Großteil der Last mit den Hüften getragen wird. Die Wirbelsäule sollte so gut wie möglich entlastet werden. Auf jeden Fall sollte der Rucksack auch nicht unbedingt bis oben hin angefüllt werden, man sollte maximal 10-14 kg mit sich herumtragen.

Oft vergessen werden Kleinigkeiten wie Taschentücher, Toilettenpapier, Taschenmesser, Schraubenzieher, Halstücher, Schreibwerkzeug und Papier, Personalausweis, Impfpass und diverse Ausweise. Vor allem im Sommer, aber auch im Winter sollte man sowohl die Augen als auch die Haut vor der Sonne schützen. Als Proviant dienen haltbare Lebensmittel mit hohem Kaloriengehalt, die wenig Platz einnehmen (Salami, Rauchfleisch, Schokolade, Dörrobst, Nüsse). Wie man sieht, gibt es einiges zu beachten, und man wird online auf jeden Fall eine vollständige Packliste finden können.

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